» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

Endlichkeit und Unsterblichkeit

Endlichkeit und Unsterblichkeit

 

Ein literarisches, philosophisches und theologisches Gedankenexperiment, angeregt von Texten Jean Paul

 

von Prof. Dr. Ortwin Beisbart

1. Einleitung

Ein Freund ist tot. Jung, plötzlich verstorben, von einer Krankheit besiegt, ertrunken – tot.
Schon der junge Johann Paul ist zutiefst über den Tod erschrocken, kämpft: Wie kann ich den Verlust ertragen – oder ist der Freund noch da? Wie kann ich mein Ende erklären? Was stirbt – lebt etwas weiter? Nichts? – oder der Geist, die Seele, das Ich? Gibt es Unsterblichkeit?
Er träumt von beidem: Vom Nichts wie von Hoffnung. Von Trauer und Verzweiflung, von Trost und Glück. Wir finden in seinen Erzählungen Szenen, in denen Endlichkeit in Unendlichkeit, der Tod ins Leben aufgehoben ist – im Vertrauen auf die „pflegende Gotteshand“ –, deren Trost ins Leben zurückführt. Lesen lohnt sich noch heute. (Einleitung als pdf)

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