» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

Veranstaltungen am:

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Heute

Ich werde auf Händen getragen, die andere küssen

Datum, Uhrzeit: Freitag, 8. November 2013, 20:00 − 00:00

Veranstaltungsort: Bayreuth, Kunstmuseum Historischer Sitzungssaal, Maximilianstraße 33

Beschreibung:

Inszenierte und dramatisierte Lesung mit Claus J. Frankl, Marcus Leclaire (Sprecher), Monika Teepe (Sopran), Klaus Jäckle (Gitarre)

Jean Paul war nicht nur einer der erfolgreichsten Erzähler seiner Zeit, er fand zudem besonders unter seinen weiblichen Leserinnen begeisterte Aufnahme. Mit heutigen Worten würde man Jean Paul als „Womanizer“ bezeichnen, als einen wahren „Frauenversteher“. Er selbst war über einen langen Zeitraum Junggeselle und bezog sein Wissen über Beziehungen aus seinen äußerst präzisen Beobachtungen. Vor allem in seinem Roman „Siebenkäs“ gelingen ihm ebenso amüsante wie satirische „Szenen einer Ehe“, die, im Dialog gelesen, eine theatralische Wirkung entfalten. Kombiniert werden diese Ausschnitte mit Passagen aus Jean Pauls „Selberlebensbeschreibung" und viel Musik, die ihm zeit seines Lebens sehr wichtig war.

Die Sängerin Monika Teepe hat gemeinsam mit ihrem Begleiter, dem Gitarristen Klaus Jäckle Kunstlieder von Jean Pauls Zeitgenossen ausgewählt: von Wolfgang Amadeus Mozart (der sieben Jahre alt war, als Johann Paul Friedrich Richter 1763 in Wunsiedel geboren wurde), über Franz Schubert und Carl Maria von Weber bis hin zu Robert Schumann, der in Jean Paul sein Idol sah und in Bayreuth das Grab seines Lieblingsdichters besuchte.

Veranstalter: Kulturamt Bayreuth

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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