» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

Jean Paul, Erlangen und die "Alexandrinische Universität"

 

 

 

Jean Paul, Erlangen und die „Alexandrinische Universität“. Eine Ausstellung im Gedenkjahr 2013. Hrsg. von Gunnar Och und Georg Seiderer. Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg 2013.

 

     
120 Seiten    
Preis: 9,00 € (zzgl. 3 € Porto und Versand)
 
Jean Paul in Erlangen

Jean Paul ist mit Erlangen in mehrfacher Hinsicht verbunden. Enge Jugendfreunde studierten hier, und er selbst besuchte häufig die Stadt, um Verehrer zu treffen, Kontakte mit den Erlanger Professoren zu pflegen und überhaupt die Vorzüge des Ortes zu genießen, die für ihn in physischer und geistiger Nahrung, und das heißt vor allem: in Bier und Büchern bestand. Ursprünglich war Jean Pauls Erlangen-Bild recht düster. Er mokierte sich über die Unfreundlichkeit der Gastwirte und die monotone Architektur. Doch im Lauf der Jahre werden die Urteile immer freundlicher, es ist vom „wohlwollenden Erlangen“ die Rede, und selbst das einst verachtete Umland der Stadt erfährt eine beträchtliche Aufwertung, nachdem sich Gelegenheit gefunden hat, es genauer zu erkunden. Ein Umzug nach Erlangen, den seine hier ansässigen Verehrer vorschlagen, kam für Jean Paul trotzdem nicht in Betracht. Er hielt Bayreuth die Treue und beließ es bei regelmäßigen Besuchen.

Ausstellung und Katalog, die in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen der Friedrich-Alexander-Universität entstanden sind, begeben sich auf eine Spurensuche. Sie dokumentieren Jean Pauls vielfältige Beziehungen zu Erlangen, untersuchen seine Rolle im kulturellen Leben der Stadt und beschreiben seine Kontakte zur Universität und ihrem Umfeld, mit prägenden Figuren wie Schelling, Schubert oder August von Platen.

     

Ihre Bestellung richten Sie bitte an folgende Adresse:

Prof. Dr. Gunnar Och
FAU Erlangen-Nürnberg
Department Germanistik und Komparatistik
Bismarckstr. 1B
91054 Erlangen
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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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