» Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

Fabian Lacher: Der Schrull von Pölz

 

Fabian Lacher Schrull von Poelz  

 

Fabian Lacher: Der Schrull von Pölz. Roman Verlag. New York 2013.

 

     

152 Seiten
Preis: 12,99 € (E-Book 3,99 €)
ISBN: 978-0615850511
Erscheinungsdatum: Juli 2013


Der Schrull von Pölz

Diese Erzählung schildert den Versuch, aus dem Alltäglichen auszubrechen, sich mit dem Nötigsten einzurichten und das gedachte, vereinfachte Leben zu verwirklichen. Frei nach dem Motto „Auf den Spuren von Jean Paul“ begibt sich der Autor auf eine Sinnsuche – und legt das facettenreiche Innenleben eines abweisend und menschenfeindlich wirkenden Einsiedlers dar.

Ein schrulliger Sonderling haust hinten bei der Kühlgrundmühle im Leinachtal in einer Hütte. Schon bald bekommen die Bewohner des Bergdorfs Pölz den Verdacht, er könnte der Mörder eines verschwundenen Mädchens sein und beginnen sich für den „Schrull von Pölz“ zu interessieren. Wird der Aussteiger “Ix” als Einöd-Eremit überdauern? Oder findet er zurück in die bürgerliche Gesellschaft?

 

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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