» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

Frey/Maisch: „Säusak, Schwanenkiele und sehr schöne Gesichter“

 

Jean Paul in Coburg Frey Maisch 200  

 

 

Edmund Frey/Brigitte Maisch: „Säusak, Schwanenkiele und sehr schöne Gesichter“. Jean Paul in Coburg. Schriftenreihe der Historischen Gesellschaft Coburg e.V. Band 25. Coburg 2013.

 

      
160 Seiten    
Preis: 14,50 €    
ISBN: 978-3-9810350-7-0    
Erscheinungsdatum: 21. März 2013  
      

„Ich ziehe im Mai nach Coburg, ins geographische Paradies.“
Jean Paul am 21. April 1803 an Ludwig Roentgen

„Bildung hab’ ich zum Glücke nicht einmal hier gesucht, ich hätte sie auch nicht gefunden.“
Jean Paul am 10. August 1804 aus Coburg an Karl August Böttiger

     
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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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