» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

Angebote für SchülerInnen

„Ein Deutscher ist mit Vergnügen alles, nur nicht er selber.“ Wer war dieser Mann? Und: war er er selbst?

Am 21. März 2013 wäre er 250 Jahre alt geworden – Jean Paul, einer der faszinierendsten Schriftsteller der deutschen Literatur. Er lebte zur selben Zeit wie Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller und war seinerzeit genau so bekannt wie die beiden Klassiker. Heute ist Jean Paul für viele ein „Nobody“  aber der Mann hat Langzeitwirkung! ‚Angsthase‘, ‚Weltschmerz‘, ‚Schmutzfink‘ – all diese Worte hat nämlich er erfunden. „Jean Paul“ ist der Name, mit dem er als Autor berühmt wurde, mit bürgerlichem Namen hieß er Johann Paul Friedrich Richter. Auf den folgenden Seiten erfahrt ihr Wissenwertes über diesen spannenden Dichter! 2012 rief der Verein Jean Paul 2013 den Schülerschreibwettbewerb Jean Pauls Taschendruckerei, ins Leben. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 13 waren zum Mitmachen eingeladen.

1. Wortschöpfungen

2. Jean Pauls Werke

3. Wer ist Jean Paul?


Pressespiegel: Schülerprojekte im Jubiläumsjahr 2013 (PDF)

 

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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