» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

Klaus Gasseleder: Zwei Jean-Pauliaden

 

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Klaus Gasseleder: Zwei Jean-Pauliaden. 'Des Studien-direktors Fälbel und seiner Schüler Studienreise in das Fichtelgebirge' und 'Auf den Spuren einer rothaarigen Schönen zwischen Hof und Bayreuth', aufgrund neuerer Erkundungen nacherzählt von Klaus Gasseleder. Books on Demand. Norderstedt 2012.

 

       
56 Seiten    
Preis: 7,80 €    
ISBN: 978-3848201235    
Erscheinungsdatum: 12. März 2012  
       
Der Schriftsteller und Fernwanderer Klaus Gasseleder unternahm am Ende des 20. Jahrhunderts zwei Fußwanderungen auf den Spuren zweier Texte von Jean Paul (»Des Rektors Fälbel und seiner Schüler Reise in das Fichtelgebirge« und »Vorrede zu Quintus Fixlein«). Seine zeitgenössischen Erfahrungen mit den entsprechenden Örtlichkeiten im Vogtland und Fichtelgebirge kleidete er in eine an Jean Paul gemahnende Sprache, die er mit dessen Originalzitaten unterfütterte, sodass ein interessantes Crossreading zwischen zwei Welten möglich ist.

 

 

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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